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Endlich ABI! – Und dann?

Ehemalige geben Schüler/Innen des Rhöngymnasiums Tipps für die Studien- und Berufswahl.

       

Zum nunmehr 5. Mal jährt sich das Ehemaligentreffen des Rhöngymnasiums. Etwa 30 ehemalige Schüler und Schülerinnen konnte Organisator Daniel Möllerhenn, selbst einmal Schüler an unserer Schule mit Abiturjahrgang 2003, begeistern, ihre Erfahrungen aus dem Studium und /oder dem Beruf an die 10.-12.-Klässler weiterzugeben. Der älteste „Fachmann“ war Rico Seyd, der bereits 1994 an unserer Schule sein Abitur ablegte. Aber auch viele, die als Schüler/Innen bereits an einem Ehemaligentreffen teilnahmen, standen dieses Jahr Rede und Antwort.

Die meisten unserer Schüler saßen noch etwas zurückhaltend, vielleicht sogar irritiert in den Reihen der Zuhörer. Die Wenigsten von ihnen hatten schon konkrete Pläne und somit auch Fragen an die Referenten. Wer sich jedoch bereits entschlossen hatte, fragte nach Verkehrsanbindungen, Unterkunft, finanzieller Unterstützung, Stundentafeln und wie anstrengend denn die Ausbildung sei.

Immerhin konnten Daniel Möllerhenn und sein Team Ehemaliger 14 Sessions, also Themengebiete, für die 10er. 11er und 12er anbieten.

Der allgemein recht hohe Zuspruch verteilte sich jedoch recht unterschiedlich auf die verschiedenen Angebote. So saßen in der Session BWL doch überwiegend Jungen. Im Vergleich zu den letzten Jahren dagegen interessierten sich für Jura viel mehr Mädchen. Regelrecht überlaufen war das Angebot Studienfinanzierung, scheinbar ein für unsere Schüler/Innen durchaus wichtiges Thema.

Auch dieses Jahr war die gesamt Veranstaltung ein sehr gelungenes Angebot für unsere Oberstufenschüler/Innen. Mit großer Sicherheit wird sie im nächsten Jahr wiederholt, dann vielleicht mit einem großen Klassentreffen für alle ehemaligen Schüler/Innen am Abend

Doch zum Schluss noch ein paar Anregungen und Wünsche der Schülerschaft:

-        Vielleicht kann man im Vorfeld der Veranstaltung nach dem Interesse der Schüler/Innen fragen und beliebte Themen mehrmals anbieten. Viele interessierten sich für parallel laufende Angebote, konnten aber nur eines besuchen!

-        Weiterhin wünschten sich die Schüler/Innen nicht nur die Erfahrungsberichte der aktuell Studierenden, sondern auch mehr Berichte aus dem Berufsleben. Was kann ich also mit meinem Studium alles machen?

-        Möglicherweise kann man ja auch über die Schule ein Netzwerk zur Unterstützung der Schüler/Innen einrichten. Hier könnten Ehemalige, deren Studiengang und aktueller Beruf einsehbar ist, auch unabhängig vom Ehemaligentag unseren Schülern und Schülerinnen beratend zur Seite stehen.

Fazit: Viele Schüler/Innen sind nun um einiges beruhigter und informierter bezüglich ihrer beruflichen Zukunft, andere wiederum irritiert und unschlüssig, ob ihre bisherige Wahl die richtige war.