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Im Rahmen unseres Englischunterrichts bekamen wir die Möglichkeit, eine Videokonferenz mit Amanda Nachtwey, einer Amerikanerin, zu halten. Amanda hat ein Auslandsjahr in Europa gemacht und unter anderem Deutschland besucht. Hier lebte sie in der Stadt Marburg und war an der gleichen Universität  wie unsere Englischlehrerin Frau Trausch. Als wir von der Idee hörten, waren wir begeistert und voller Vorfreude. Zudem passte es perfekt zu unserem aktuellen Thema „Taking a gap year“ im Englischunterricht.

Die Stunden vor der Videokonferenz hatten wir als Vorbereitung genutzt. Dabei haben wir uns drei Themengebiete ausgesucht, zu denen wir Amanda Fragen stellen wollten und jeder hatte die Chance, sich Fragen zu überlegen, die man in der Videokonferenz stellen konnte. Von den auftretend technischen Schwierigkeiten haben wir uns nicht beeinflussen lassen und  gemeinsam eine Lösung  gefunden.

Als der Tag gekommen war und es nun Ernst wurde, waren wir alle sehr nervös und aufgeregt. Frau Trausch versuchte uns die Angst zu nehmen und uns zu beruhigen. Zu Beginn begrüßten wir Amanda und haben ihr Zeit gegeben sich vorzustellen. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter in Wisconsin und arbeitet dort als Krankenschwester. Ihr Auslandsjahr hat sie über ihrer Schule organisieren können.

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Anschließend stellten wir auch schon unseren Fragen. Ein Grund für die Entscheidung zu einem Auslandsjahr war, dass vor allem bei Bewerbungs- bzw. Vorstellungsgesprächen oft danach gefragt wird und dies somit im Lebenslauf eine große Rolle spielt. Außerdem berichtete Amanda, dass die Erfahrungen,  die sie sammeln konnte, einen enormen Einfluss auf ihr Leben hatten. Beispielsweise lernt man organisierter zu sein und verantwortungsbewusster zu denken und zu handeln. Dies hat bei Amanda zu einem veränderten Lebensstil geführt. Ein positiver Nebeneffekt war außerdem, dass sie ihre Sprachkenntnisse in der deutschen Sprache merklich verbessern konnte.

Zusätzlich interessierte uns ihr erster Eindruck von Deutschland. Sie erzählte,  dass sie schon von vielen Vorurteilen gehört hat, wie z.B., dass wir Deutschen zwar immer pünktlich aber auch oft unhöflich sind. Diese Vorurteile haben sie nicht gehindert, denn sie hat ihre Reise natürlich trotzdem begonnen und wollte sich vor Ort vom Gegenteil überzeugen. Lustigerweise sind ihr während ihres Aufenthalts sogar gewisse Ähnlichkeiten aufgefallen, wie z.B., dass wir uns in Deutschland genauso gerne mit unseren Freunden treffen, gemeinsam etwas unternehmen und Spaß haben wollen. Auch die Festivals, die hier stattfinden, sind ähnlich wie in den USA.

Natürlich wollten wir auch wissen, was ihr in Deutschland am besten gefallen und was ihr weniger zugesagt hat. Am aller schönsten fand Amanda die Sehenswürdigkeiten, die es hier gibt. Aber auch das leckere Essen war ein Highlight für sie, eines ihrer Lieblingsgerichte war z.B. Auflauf.  Amanda verriet uns sogar, dass sie das gute Essen von hier vermisst. Negative Punkte waren natürlich Probleme wie Heimweh und die anfänglichen technischen Probleme, die dazu führten, dass sie bei ihrer Ankunft nicht sofort Kontakt mit ihrer Familie aufbauen konnte. Eine Sache fand sie in Deutschland sogar absolut anstrengend und nervig, nämlich, dass man hier immer in mehrere Läden gehen muss, um alles zu besorgen, was man benötigt. Sie berichtete uns, dass es in den USA riesige Einkaufsläden gäbe, in denen man alles einkaufen kann, was man möchte.Bild 2 video conference small

Im Anschluss sind wir etwas näher auf das Thema Politik eingegangen und stellten ihr die Frage, auf welcher Seite, Demokraten oder Republikaner, sie sich positionieren würde. Amanda ist mehr demokratisch orientiert, wechselte aber auch manchmal die Seite. Auf die Frage, ob sie Anhänger von US-Präsident Donald Trump kennt, antwortete sie mit einem deutlichen Ja. Ein besonderer Grund für das Favorisieren von Donald Trump, der für uns als Schülerinnen und Schüler nicht verständlich ist, wäre, dass viele Amerikaner Angst haben, ihr Recht Waffen zu besitzen verlieren zu können. Dies hätte zur Folge, dass der Waffenbesitz an sich strenger kontrolliert werden würde, wenn ein demokratischer Präsident gewählt wird. Darauf bezogen erzählte Amanda, dass der erlaubte Waffenbesitz für viele Leute das Beste an den USA ist. Wir als eine demokratische Schule können uns von dieser Meinung nur distanzieren und unterstützen ein solches Denken nicht.

Ein weiteres Themengebiet, was uns sehr interessierte, war Corona. In Deutschland erfahren wir bereits einiges durch die Medien, doch Amanda berichtete, dass vieles, was in den Medien gezeigt wird, nicht stimmt und man so oft nicht weiß, was richtig und was falsch ist.

Ähnlich wie in Deutschland gab es in den USA auch einen „Lockdown“. Außerdem müssen die Amerikaner, wie auch in Deutschland, Masken tragen. Das Reisen ist nur von Bundesstaat zu Bundesstaat gestattet.  Amanda betonte, dass sie im Moment und aufgrund der Lage keine Reise plant. Interessant zu erfahren war allerdings, dass sie jeden Monat ein Corona Test macht und für die Kosten nicht aufkommen muss.

Damit waren wir auch schon am Ende der Unterrichtsstunde und unserer Fragen angekommen. Wir haben uns bei Amanda vielmals bedankt und waren froh darüber, ihre Erfahrungen, gerade zum Thema Corona, kennen gelernt zu haben. Und natürlich konnten wir eine Vielzahl anderer Fragen von Amanda beantworten lassen. Dadurch haben wir nochmal einen anderen und sehr persönlichen Eindruck bekommen können.

Luise Eichhorn & Lilly Schrödl aus der Klasse 11c, 2020

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Englisches Theater

Vor der Schließung des Kaltensundheimer Kulturhauses, organsierten wir alle zwei Jahre 3 verschiedene Aufführungen des berühmten englischen Tournee-Theaters White Horse Theatre für alle SchülerInnen des Rhön-Gymnasiums.

Bis wir einen geeigneten Ort für weitere Aufführungen gefunden haben, nutzen wir sehr gern die Möglichkeit, ins Meininger Theater zu fahren, um die dort stattfindenden englischsprachigen Stücke zu besuchen.

Am 8. Dezember dieses Jahres werden – hoffentlich! – SchülerInnen (ab Kl. 9) und LehrerInnen unserer Schule die berühmte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens erleben können. Und am 2. März 2021 wird das Shakespeare-Drama Hamlet aufgeführt. Alle SchülerInnen der Klassenstufen 11 und 12 werden sich gemeinsam mit ihren Englisch-Lehrkräften diesen literarischen Hochgenuss ansehen. Beginn ist jeweils um 18 Uhr im Großen Haus.

Die Inszenierungen der American Drama Group sind so gestaltet, dass sie die Schüler zum Englischlernen motivieren. Die künstlerisch-pädagogische Linie der Gruppe besteht darin, die Aufführungen so zu gestalten, dass auch SchülerInnen mit „unvollkommenen“ Englischkenntnissen der Handlung folgen können, d.h. Hamlet wird gekürzt und vereinfacht, aber in Shakespeares unvergleichlicher Originalsprache gezeigt. Die Betonung liegt auf der Vielfältigkeit der Schauspieler und auf dem Kontakt zum Publikum.

Curtain up for two great performances to come!

Ein Beitrag von Gerit Fredrich

gastspiele meiningen

https://www.white-horse-theatre.eu/index.php/de/

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Once upon a time … before Brexit … and Coronavirus

 

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Am Thüringischen Rhön-Gymnasium in Kaltensundheim, freuen sich die SchülerInnen der Klassenstufe 11 jedes Schuljahr wieder aufs Neue auf die alljährlich wiederkehrende Sprachreise nach London. Es ist eine fest verankerte Tradition für die SchülerInnen der 11. Klasse, ihre erworbenen Sprachkenntnisse im Fach Englisch testen zu können und die britische Höflichkeit endlich einmal selbst zu erleben. Normalerweise findet diese Studienfahrt in der vorletzten Schulwoche im Sommer statt.

Und so verlief unsere Londonfahrt im Sommer 2019:

An einem Sonntagabend lassen sich die SchülerInnen von ihren besorgten Eltern an die Schule fahren und nach einer kurzen Verabschiedung beginnt die Fahrt nach London in einem Doppelstockbus. Die Fahrt durch Deutschland, die Niederlande und Frankreich bis nach Calais, wo uns die Fähre erwartet, dauert etwa 10 Stunden und die Fähre braucht noch einmal 90 Minuten, bevor die Schüler endlich die weißen Klippen von Dover erblicken. Vor der Weiterfahrt in die Hauptstadt London und weil die meisten SchülerInnen im Bus geschlafen haben, wird ein wenig Sightseeing auf dem Weg betrieben. Dazu bieten sich viele malerische kleine Städtchen mit Kirchen und kleinen Läden auf dem Weg an. Nach einem ersten Ausflug geht es zurück in den Bus und nun endlich auf in die Hauptstadt. Nach insgesamt fast 24 Stunden Anreise werden die SchülerInnen in den vorher selbst gewählten Gruppen von ihren festgelegten Gastfamilien am Treffpunkt in Empfang genommen und auf geht es zur ersten Übernachtung.

 

Bild 2Der nächste Tag bietet den SchülerInnen nun die Möglichkeit, London aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und Zeitepochen kennenzulernen, beginnend mit einem Stadtrundgang vorbei an den Houses of Parliament, dem Big Ben , Westminster Abbey, dem Buckingham Palast und der täglichen Zeremonie zur Königlichen Wachablösung bis an den Trafalgar Square mit Nelson`s Column. Anschließend erhalten die SchülerInnen in kleinen Gruppen einen Einblick in das historische London durch die Augen des berühmtesten Autors und Schauspielers Englands, William Shakespeare. Shakespeare’s Globe Theatre bietet hautnah die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, bei Proben zuzusehen und mit Schauspielern zu sprechen. Die Ausstellung bietet außerdem viele interessante Hintergrundinformationen. Im Anschluss, nach ein wenig Freizeit zum Essen und einem entspannten Spaziergang an der Themse entlang, treffen sich die SchülerInnen vor dem London Eye, dem eigentlichen Höhepunkt des ersten Tages. Eine Fahrt mit dem London Eye gehört zum Pflichtprogramm jeder Sprachreise und bietet bei gutem Wetter einen atemberaubenden Blick über London. Am Ende kann sogar noch ein Erinnerungsfoto gemacht und käuflich erworben werden.

 

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Der nächste Tag steht ganz im Zeichen der Bildung. Es geht auf nach Oxford, die älteste und am besten bekannte Universitätsstadt Englands. Nach einer Stadtführung haben die Schüler die Möglichkeit, die Colleges selbst zu besuchen, unter anderem das College, das als Filmkulisse für die „Harry Potter“-Filme diente, und die Universitätsstadt selbst zu erkunden.

 

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Bild 4Der letzte Tag in London startet mit der Verabschiedung von den Gastfamilien. Danach machen die SchülerInnen eine Bootsfahrt über die Themse, welche wunderbare Blicke auf Wahrzeichen Londons ermöglicht und auch mit dem richtigen Timing die Chance bietet, ein Gruppenfoto direkt vor der Tower Bridge zu machen. Nach der Bootstour haben die SchülerInnen den letzten Tag in London zu ihrer freien Verfügung und können die letzten Stunden mit den Dingen verbringen, die sie gern machen möchten (Museumsbesuche, Madame Tussauds, Shopping, U-Bahn fahren, essen gehen, Baker Street 221b …).

 

Am Abend treffen sich die SchülerInnen zum letzten großen Ereignis der Londonfahrt, einem Musical-Besuch. 2019 war es „Wicked“ - die Vorgeschichte über die beiden Hexen, welche im berühmten „Zauberer von Oz“ tragende Rollen spielen. Im Anschluss an das Musical ging es mit einem leisen Anflug von Traurigkeit und dem Gefühl noch nicht alles gesehen zu haben, wieder in den Doppeldeckerbus und die SchülerInnen erreichten am Freitagnachmittag nach fünf aufregenden Tagen in England wieder die Rhöner Heimat. 

Ein Beitrag von Sandy Freytag, Sarah Trausch

 

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Antje Mahlstedt, Gerit Fredrich

 

Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“

Bild 1. The Big Challenge

 

Das Thüringische Rhön-Gymnasium nimmt seit vielen Jahren sehr erfolgreich am Englischwettbewerb THE BIG CHALLENGE teil, der einmal jährlich im Mai stattfindet. Dieser Wettbewerb wurde 1999 in Frankreich ins Leben gerufen und umfasst mittlerweile fünf Teilnehmer-Länder. Deutschland ist seit dem Jahr 2005 mit dabei. Getestet wird nach einem Multiple-Choice-Verfahren, jeweils getrennt nach den Klassenstufen 5-9, wie gut die Englischkenntnisse der Schüler sind.

Seit dem Schuljahr 2015/16 gibt es insgesamt 45 Fragen, die innerhalb von 45 Minuten zu beantworten sind. Davor waren es 54. Die Aufgaben betreffen die Bereiche Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Leseverstehen und Landeskunde. Aus vier vorgegebenen Antwortmöglichkeiten ist die richtige herauszufinden. Hilfsmittel sind dabei nicht erlaubt.

Aus unserer Schule nutzen jährlich etwa 150-200 Schüler diese Möglichkeit, freiwillig ihr Sprachvermögen im Vergleich mit Gleichaltrigen zu beweisen. Insgesamt nehmen mehr als 250.000 Lernende aus 2250 Schulen der Bundesrepublik Deutschland am Englisch-Wettbewerb teil, und davon liegen etwa 100 Schulen in Thüringen. Was kann einen Schüler mehr motivieren, als sich bundesweit mit Tausenden von Altersgenossen zu messen?

Unsere Englischlehrer finden diesen Wettbewerb übrigens fantastisch, denn hier können alle Schüler testen, wie gut sie (und ihr Englischunterricht!) sind – im Vergleich zu Altersgenossen aus der gleichen Schulform. Man kann ansprechende Preise gewinnen, und das wirkt sich wiederum motivierend auf den Fremdsprachenunterricht aus.

Die Lösungen können übrigens schon einen Tag nach dem Wettbewerb auf der offiziellen Website www.thebigchallenge.com eingesehen werden. Ab Anfang Juni kann jeder Teilnehmer nach Eingabe seiner persönlichen Kennziffer herausfinden, wie gut er oder sie im Vergleich zur Konkurrenz war und sein eigenes CERTIFICATE mit der entsprechenden Punktzahl und jeweiligen Platzierung ausdrucken.

Das Tolle an THE BIG CHALLENGE ist aber auch, dass unabhängig vom Ergebnis bereits die Teilnahme belohnt wird. So erhält jeder ein Diplom und eine englischsprachige Zeitschrift. Statistisch gesehen bekommen 50% der Mitspieler einen „größeren“ Preis, wie zum Beispiel ein englisches Buch. Für die Besten der Besten gibt es sogar Laptops, Smartphones, Tablets und T-Shirts zu gewinnen. Die besten Teilnehmer pro Klassenstufe einer Schule erhalten die The School Award-Medaille. Für die allerbesten Teilnehmer auf Landes- und Bundesebene gibt es dann auch noch weitere Supergewinne und zudem einen BIG CHALLENGE-Pokal.

Dieses Jahr werden unter den Teilnehmern der fünf Wettbewerbsländer mehr als 830.000 Geschenke verteilt. Wenn das mal kein Ansporn ist!

The BIG CHALLENGE 2020 erwies sich tatsächlich als „große Herausforderung“ unter den Corona-bedingten Einschränkungen im Schulbetrieb☹. Umso erfreulicher ist es, dass viele der 180 Teilnehmer aus den Klassenstufen 5 bis 9 erneut beachtliche Resultate im Wissen in und um die englische Sprache erzielen konnten.

Ein Beitrag von Antje Mahlstedt und Gerit Fredrich

Hier sind unsere erfolgreichsten SchülerInnen, unsere Champions, der einzelnen Klassenstufen des Schuljahres 2019/20:

GRADE 5:  Laura Behm

GRADE 6:  Lana Steger

GRADE 7:  Justin Fleck

GRADE 8:  Annalena Sittig                       FOTO folgt noch!

GRADE 9:  Laura Mischorr

 

Congratulations to all of you 

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