Was kommt nach dem Abitur? Studium, Ausbildung, Auslandsjahr, Selbstständigkeit – oder vielleicht ein Weg, an den man bisher noch gar nicht gedacht hat? Genau um diese Fragen ging es am 12. September 2026 beim Tag der Ehemaligen, der von Herrn König organisiert wurde.
Unter dem Motto des Erfahrungsaustauschs kehrten zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Freunde und Partner des Gymnasiums ans STRG zurück. Ihr Ziel: den Schülerinnen und Schülern unserer jetzigen Oberstufe Einblicke in ganz unterschiedliche berufliche und persönliche Wege nach dem Abitur zu geben. Dabei standen nicht theoretische Berufsbeschreibungen, sondern vor allem persönliche Erfahrungen, ehrliche Einblicke und der direkte Austausch im Mittelpunkt.
Nach einem gemeinsamen Kick-off konnten die Jugendlichen aus einem vielfältigen Sessionangebot wählen. Das Spektrum reichte von Betriebswirtschaft, Informatik, Pharmazie, Psychologie und Naturwissenschaften über Ingenieurwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Agrarwissenschaften, Lehramt und Medizin bis hin zu ganz konkreten beruflichen Perspektiven bei Bundeswehr, Polizei und Vollzugsdienst. Auch die Themen Berufsausbildung, Studienfinanzierung und Bewerbungsprozesse sowie Selbstständigkeit und Unternehmertum fanden ihren Platz.
Dass der Weg nach dem Abitur nicht zwangsläufig direkt an eine Hochschule oder in eine Ausbildung führen muss, zeigte eine weitere Session zu Au-pair-Aufenthalten, Freiwilligem Sozialen Jahr, Austauschprogrammen, Praktika, Work & Travel und dem Berufseinstieg im Ausland. So konnten sich die Jugendlichen auch über Möglichkeiten informieren, zunächst Erfahrungen außerhalb Deutschlands zu sammeln und dabei neue Perspektiven zu gewinnen.
Ergänzt wurde das Programm durch verschiedene Hochschulen und regionale Partner. Die Hochschule Fulda, die Fachhochschule Erfurt, die Hochschule Schmalkalden und die Ernst-Abbe-Hochschule Jena stellten Studienmöglichkeiten und Perspektiven vor. Mit der VR Bank Fulda und der Rhön-Rennsteig-Sparkasse waren zudem Partner aus der Region vertreten.
Besonders wertvoll war dabei die persönliche Atmosphäre. Viele der Referentinnen und Referenten standen vor einigen Jahren selbst noch als Schülerinnen und Schüler am STRG vor der Frage: „Was mache ich nach dem Abi?“ Nun konnten sie von ihren Entscheidungen, Erfahrungen und individuellen Lebenswegen berichten und Fragen der heutigen Oberstufenschülerinnen und -schüler beantworten.
Zum Abschluss bot ein gemeinsames Networking im Speisesaal und auf dem Pausenhof noch einmal Gelegenheit, Gespräche aus den Sessions fortzuführen, individuelle Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen.
Der Tag der Ehemaligen machte damit vor allem eines deutlich: Nach dem Abitur stehen viele Türen offen – und Lebenswege müssen nicht immer geradlinig verlaufen. Der Austausch zwischen ehemaligen und heutigen Schülerinnen und Schülern bot Orientierung, neue Ideen und vielleicht für den einen oder die andere sogar den entscheidenden Impuls für die eigene Zukunft.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Ehemaligen, Freunden, Hochschulen und Partnern, die diesen Tag mit ihren Erfahrungen und ihrem Engagement bereichert haben. Und vielleicht sitzt unter den heutigen Oberstufenschülerinnen und -schülern schon jemand, der in einigen Jahren selbst zum Tag der Ehemaligen ans STRG zurückkehrt, um von seinem Weg nach dem Abitur zu erzählen.











