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Jugend forscht

Modell eines wasserstoffgestützten Pufferspeichers in einem Wohnhaus

In der letzten Zeit beherrschten immer öfter Berichte über die Erderwärmung und die steigenden Rohölpreise die Medien, doch auch der Anteil an Berichten über alternative Energien wie zum Beispiel Solarkraft, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse steigt. 
Die Energieproblematik der Zukunft ist in aller Munde. Mit dem Modell eines wasserstoffgestützten Pufferspeichers in einem Wohnhaus möchten wir auch einen Teil dazu beitragen. Der Anteil an regenerativem Strom in unseren Netzen wächst, doch es ist auch klar, dass mit diesen Energiequellen nie das gesamte Netz rund um die Uhr versorgt werden könnte, denn es fehlt an Strom wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht da ist. Wir haben uns mit diesem Problem auseinander gesetzt und sind auf einen Lösungsvorschlag gekommen. Man könnte überschüssige Energie während besonders sonniger oder windiger Zeiten nutzen und mit einem Elektrolyseur Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spalten. 
Diese chemische Energie in Form von Wasserstoff und Sauerstoff kann man speichern. Sobald die Sonne nicht mehr scheint oder der Wind verschwindet kann man diese chemische Energie über eine Brennstoffzelle wieder nutzen und Strom herstellen. Diese Modellvorstellung haben wir in einem Funktionsmodell umgesetzt. 
Diese Technologie stellt keine neue Energiequelle dar sondern macht regenerative Energien besser nutzbar. 
Während unserer Arbeit wurden wir oft gefragt ob nicht auch eine Batterie reichen würde. Darauf kann man sagen, dass es Batterien nur in einer begrenzten Größe gibt und das Batterien immer einem gewissen Verschleiß unterworfen sind. Vom Grundprinzip ähnelt sich eine Batterie und der Elektrolyseur bzw. die Brennstoffzelle  allerdings schon. 
Es wird elektrische Energie in chemische umgewandelt die dann gespeichert wird und zu einem gewünschten Zeitpunkt als elektrische Energie wieder abgerufen werden kann.  

Paul Weise                  10.12.2008